NIS2-Reifegrad: Wie weit bin ich wirklich?
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NIS2-Reifegrad: Warum Firewalls noch keine Sicherheit bedeuten
„Wir sind doch schon sicher – wir haben Firewalls und Backups.“
Diesen Satz höre ich in Beratungen häufig. Und er zeigt ein verbreitetes Missverständnis: Technische Maßnahmen sind kein Beweis für gelebte Informationssicherheit. Sie sind ein Teil davon – aber sie sagen nichts darüber aus, wie reif das Sicherheitsmanagement tatsächlich ist. Genau hier setzt das Thema NIS2-Reifegrad an.
Die neue Richtlinie fordert nicht nur, dass Schutzmaßnahmen existieren, sondern dass sie angemessen, dokumentiert und gesteuert sind. Das ist ein entscheidender Unterschied: Es geht nicht darum, ob etwas vorhanden ist – sondern wie gut es im Alltag funktioniert.
Dieser Artikel zeigt Dir, wie Du realistisch einschätzen kannst, wo Dein Unternehmen wirklich steht. Verständlich, praxisnah und ohne Reifegrad-Tool mit 200 Fragen: Fokus auf Strukturen, Verantwortlichkeiten und Wirkung im Alltag.
Es geht hier nicht um eine Checkliste oder formale Gap-Analyse, sondern um ein Bewusstwerden: Wo stehen wir, was läuft gut – und wo stützen wir uns noch zu sehr auf Technik statt auf Systematik?
Was der NIS2-Reifegrad wirklich misst – und was nicht
Wenn von „Reifegrad“ gesprochen wird, klingt das oft abstrakt – nach Tabellen, Stufenmodellen und Reifegrad-Assessments. In der Praxis bedeutet es jedoch etwas sehr Greifbares: Der Begriff „NIS2-Reifegrad“ ist nicht offiziell in der Richtlinie definiert, sondern beschreibt unternehmensintern, wie weit Strukturen, Prozesse und Verantwortlichkeiten etabliert sind, um Informationssicherheit systematisch zu steuern.
Er misst also nicht nur, ob etwas vorhanden ist, sondern wie gut es funktioniert und gelebt wird. Eine Firewall kann technisch perfekt konfiguriert sein – wenn aber niemand regelmäßig prüft, ob die Regeln noch aktuell sind, liegt der Reifegrad trotzdem niedrig.
Ein häufiger Irrtum: Reifegrad sei gleichbedeutend mit Compliance. Doch Compliance heißt nur, Anforderungen formal zu erfüllen. Reifegrad hingegen beschreibt den Qualitätszustand dieser Umsetzung – also, wie wirksam und stabil sie im Alltag ist. Ebenso wenig ist Reifegrad dasselbe wie „Implementierungsfortschritt“: Man kann 80 % der Maßnahmen umgesetzt haben, aber trotzdem nur auf Stufe 2 stehen, wenn diese unkoordiniert oder nicht dokumentiert sind.
Zur Orientierung nutzen viele Unternehmen ein NIS2 Reifegradmodell – oft angelehnt an ISO 27001 (Reifegradbewertung von 0–5), dem CMMI-Modell (Capability Maturity Model Integration) oder das NIST Cybersecurity Framework. Allen gemeinsam ist die Idee, Entwicklung sichtbar zu machen – von „ad hoc“ bis „kontinuierlich verbessert“ (entspricht grob dem NIS2 Maturity Level).
Gerade für KMU ist das wertvoll, weil es hilft, Komplexität greifbar zu machen: Statt sich in Normtexten zu verlieren, kann man sich fragen – „Wie systematisch ist unser Vorgehen wirklich?“ So wird Reifegrad zum Werkzeug der Klarheit, nicht zum Selbstzweck.
Warum der NIS2-Reifegrad auch für KMU entscheidend ist
„NIS2 betrifft uns nicht – wir sind ja keine Kritische Infrastruktur.“
Dieser Satz fällt in vielen mittelständischen Unternehmen noch immer. Doch das greift zu kurz. Die NIS2-Richtlinie weitet den Kreis der betroffenen Einrichtungen deutlich aus: Sie gilt für sogenannte wesentliche und wichtige Einrichtungen in bestimmten Sektoren (z. B. Energie, Transport, Fertigung, Abfallwirtschaft, IT-Dienstleister usw.).
Unternehmen sind betroffen, wenn sie in einem dieser Sektoren tätig sind und zugleich die Größenkriterien erfüllen – in der Regel ab 50 Mitarbeitenden oder 10 Mio. € Umsatz. Auch indirekte Betroffenheit über Kunden- oder Lieferkettenbeziehungen ist möglich, wenn Auftraggeber Sicherheitsnachweise nach NIS2 fordern.
Das bedeutet: Auch Unternehmen, die bisher „unter dem Radar“ liefen, müssen künftig ein Risikomanagementsystem, Sicherheitsmaßnahmen und ein Business Continuity Management nachweisen können. Und genau hier zeigt sich, warum der NIS2-Reifegrad so wichtig ist: Er hilft, realistisch einzuschätzen, wie weit man tatsächlich ist, bevor ein Auditor oder Kunde dieselbe Frage stellt.
Gerade im Mittelstand treffen ambitionierte Anforderungen auf begrenzte Ressourcen. Oft gibt es keine dedizierte Sicherheitsabteilung, sondern eine IT-Leitung, die „nebenbei“ Sicherheitsverantwortung trägt. Prozesse sind pragmatisch, aber selten dokumentiert. Entscheidungen werden reaktiv getroffen, statt auf Basis klarer Zuständigkeiten.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein produzierendes KMU mit 120 Mitarbeitenden sah sich „gut aufgestellt“ – mit Backups, Firewall und Awareness-Schulungen. Doch in Gesprächen zeigte sich: Es gab kein formales Risikomanagement, keine Rollenbeschreibung und keine Nachweise. Auf dem Papier also kaum Reife – obwohl technisch vieles funktionierte.
Der NIS2-Reifegrad ist daher kein Prüfwerkzeug, sondern ein Realitätsspiegel. Er zeigt, ob Sicherheit im Alltag verankert ist oder nur punktuell passiert. Für KMU ist das keine Bürde, sondern eine Chance: zu erkennen, wo sie wirklich stehen – und wo kleine, gezielte Schritte mehr Wirkung bringen als große Compliance-Projekte.
Was der NIS2-Reifegrad wirklich abbildet – und wie Du ihn einordnest
Der NIS2-Reifegrad ist kein starres Bewertungssystem, sondern ein Spiegel dafür, wie reif und wirksam Deine Sicherheitsorganisation tatsächlich arbeitet. Er zeigt, ob Informationssicherheit im Unternehmen gelebt, gesteuert und kontinuierlich verbessert wird – oder ob sie noch auf Einzelmaßnahmen basiert.
Die fünf zentralen Dimensionen
- Organisation & Verantwortlichkeiten
Wie klar sind Zuständigkeiten geregelt? Gibt es eine benannte sicherheitsverantwortliche Person, definierte Rollen und Entscheidungswege?
→ Ein hohes Reifegradniveau erkennst Du daran, dass Informationssicherheit Teil der Unternehmensführung ist – nicht nur IT-Aufgabe. - Risiko- & Sicherheitsmanagement
Reife Unternehmen kennen ihre Risiken, bewerten sie regelmäßig und leiten daraus konkrete Maßnahmen ab.
→ ISO 27001 Kap. 6 und NIS2 Art. 21 fordern genau das: ein dokumentiertes, nachvollziehbares Risikomanagement, das ins Tagesgeschäft integriert ist.
Ergänzend legt Art. 20 NIS2 fest, dass die Geschäftsleitung die Umsetzung dieser Maßnahmen billigen, überwachen und verantworten muss – also Führungspflicht statt reiner IT-Aufgabe. - Incident- & Kontinuitätsmanagement
Hier geht es um Reaktion und Widerstandsfähigkeit: Wie schnell erkennt Ihr Vorfälle, und wie geübt ist das Handeln im Ernstfall?
→ Business-Continuity-Fähigkeit ist zentraler Bestandteil der NIS2-Resilienzanforderungen. Gefordert wird kein formales ISO-22301-Zertifikat, sondern der nachweisbare Aufbau von Wiederherstellungs-, Notfall- und Krisenprozessen.
Die ISO 22301 kann dabei als Orientierung und gute Praxis dienen, ist aber nicht verpflichtend.
Zudem verlangt NIS2, erhebliche Sicherheitsvorfälle zu erkennen und binnen 24 Stunden eine Frühwarnung an die zuständige Stelle zu melden – mit einer Meldung binnen 72 Stunden und einem Abschlussbericht innerhalb eines Monats. - Lieferketten- & Dienstleistersteuerung
NIS2 verpflichtet Unternehmen, auch Abhängigkeiten von Dritten zu bewerten. Reife Organisationen fordern Sicherheitsnachweise, führen Audits durch oder verankern Mindeststandards in Verträgen.
→ Wer hier schwach ist, gefährdet oft unbemerkt seine gesamte Compliance-Linie. - Technische & organisatorische Schutzmaßnahmen
Firewalls, Backups, Zugriffssteuerung – ja, das bleibt essenziell. Aber entscheidend ist die Frage: Werden sie regelmäßig überprüft, angepasst und dokumentiert?
→ ISO 27001 Annex A liefert hierfür die Leitplanken mit 93 Kontrollen, z. B. zu Zugriffssteuerung, Protokollierung, Lieferkettensicherheit und Backup-Management.
Wenn personenbezogene Daten betroffen sind, greift zusätzlich DSGVO Art. 32, der angemessene technische und organisatorische Maßnahmen und regelmäßige Wirksamkeitsprüfungen fordert.
Typische Reifegrad-Stufen
| Stufe | Beschreibung | Praxisbeispiel |
| Ad-hoc | Maßnahmen erfolgen unkoordiniert, meist nach Vorfällen. | „Wir reagieren, wenn was passiert.“ |
| Reaktiv | Einzelne Abläufe sind vorhanden, aber nicht dokumentiert. | „Wir machen vieles, aber es steht nirgends.“ |
| Etabliert | Prozesse sind definiert, Zuständigkeiten bekannt. | „Wir handeln strukturiert und nachvollziehbar.“ |
| Gemanagt | Sicherheitsprozesse werden gesteuert und überwacht. | „Wir messen Fortschritt und leiten Verbesserungen ab.“ |
| Optimierend | Informationssicherheit wird kontinuierlich verbessert. | „Wir lernen aus Vorfällen und passen uns aktiv an.“ |
Infobox: Woran Du erkennst, dass Du auf Stufe 2–3 festhängst
- Es gibt Policies – aber kaum jemand kennt sie.
- Maßnahmen laufen, aber Verantwortlichkeiten sind unklar.
- Audits zeigen immer wieder dieselben Schwachstellen.
- Sicherheitsaufgaben werden nebenbei erledigt, ohne Kennzahlen oder Nachverfolgung.
Der NIS2-Reifegrad ist damit mehr als ein Audit-Score – er ist ein Steuerungsinstrument. Wer versteht, wo sein Unternehmen auf diesen fünf Dimensionen steht, kann gezielt Prioritäten setzen. Die Verbindung zu ISO 27001, ISO 22301 und NIS2 Art. 21 macht die Bewertung zudem nachweisfähig und anschlussfähig an künftige Prüfungen.
Kurz gesagt: Reifegrad bedeutet nicht Perfektion, sondern Bewusstheit und Steuerung. Und das ist genau das, was NIS2 verlangt – kein Zertifikat, sondern Verantwortlichkeit in der Praxis.
Wie Du Deinen NIS2-Reifegrad realistisch einschätzen kannst
Die gute Nachricht zuerst: Du brauchst kein aufwendiges Assessment-Tool, um Deinen NIS2-Reifegrad zu verstehen. Viel wichtiger ist eine ehrliche, strukturierte Selbsteinschätzung – also der Blick darauf, wie konsequent Informationssicherheit tatsächlich gelebt wird. Denn viele Unternehmen sind überzeugt, „gut aufgestellt“ zu sein, bis sie feststellen, dass Prozesse nur auf dem Papier existieren.
Ein pragmatischer Einstieg gelingt über fünf Schlüsselfragen, die Dein aktuelles Niveau greifbar machen:
- Gibt es klare Verantwortlichkeiten?
Wer ist für Informationssicherheit wirklich zuständig – und weiß die Person das auch offiziell? Fehlende Rollenklärung ist ein typisches Zeichen niedriger Reife. - Ist Risikoanalyse gelebte Praxis oder Pflichtübung?
Erfolgt sie regelmäßig, nachvollziehbar und mit Entscheidungen, die auch umgesetzt werden? Oder wird sie nur geschrieben, weil es gefordert ist? - Werden Maßnahmen regelmäßig überprüft?
Ein Reifegrad über Stufe 2 bedeutet, dass Kontrollen nicht nur geplant, sondern auch dokumentiert und verbessert werden. - Ist Informationssicherheit in Managemententscheidungen sichtbar?
Werden Risiken und Maßnahmen regelmäßig in Geschäftsführungsrunden besprochen – oder bleibt das Thema in der IT hängen? - Gibt es Schnittstellen zu BCM und IT?
Reife Organisationen verknüpfen Sicherheits-, Kontinuitäts- und IT-Prozesse. Denn ein Cybervorfall ist nie nur ein IT-Thema, sondern betrifft auch Abläufe, Kommunikation und Wiederanlauf.
Ein häufiger Stolperstein ist das Selbstbild-Fremdbild-Gefälle:
Das Management hält sich oft für reifer aufgestellt als die IT-Leitung – weil es Prozesse „kennt“, aber nicht sieht, wie lückenhaft sie in der Praxis laufen. Umgekehrt unterschätzen technische Teams ihren Reifegrad, weil sie sich an Perfektion orientieren.
Hier hilft ein neutraler Abgleich: Starte mit einer schlanken NIS2 Gap Analyse auf 10–15 Punkte – deutlich wirksamer als ein 200-Fragen-Tool. Bewerte jede Dimension grob mit „nicht vorhanden“, „teilweise umgesetzt“, „etabliert“. Diese einfache Methode schafft Klarheit, ohne Analyse-Stress – und liefert genug Grundlage, um gezielt weiterzuarbeiten.
Am Ende geht es nicht darum, eine Zahl zu haben. Sondern zu wissen, wo Du ehrlich stehst – und was Dich einen Schritt weiterbringt.
Warum der NIS2-Reifegrad mehr ist als nur Compliance
Viele Unternehmen betrachten den NIS2-Reifegrad zunächst als lästige Pflicht – etwas, das man dokumentieren muss, um „auditfähig“ zu sein. In Wirklichkeit ist er jedoch ein strategisches Werkzeug, das viel mehr leisten kann: Es macht sichtbar, wo Ressourcen sinnvoll eingesetzt, Risiken entstehen und Fortschritt tatsächlich stattfindet. Entscheidend ist dabei die Führungseinbindung gemäß Art. 20 NIS2 – Informationssicherheit ist Chefsache, keine rein technische Disziplin.
Eine ehrliche Reifegradbewertung schafft die Grundlage für klare Prioritäten. Statt jedes Jahr neue Maßnahmenlisten abzuarbeiten, lässt sich argumentieren: „Wir investieren dort, wo unser Reifegrad am niedrigsten ist – und der größte Hebel liegt.“ Diese Transparenz ist Gold wert, wenn Budgets oder zusätzliche Rollen gerechtfertigt werden müssen.
Zudem verbessert der Reifegrad die Kommunikation mit der Geschäftsführung. Komplexe Sicherheitsinitiativen lassen sich einfacher erklären, wenn Fortschritt sichtbar wird – etwa: „Im Bereich Incident-Management sind wir von Stufe 2 auf Stufe 3 gestiegen.“ Das vermittelt Kontrolle, Verständnis und Vertrauen.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein IT-Dienstleister mit rund 100 Mitarbeitenden stellte sich seiner ersten Reifegradanalyse. Ergebnis: stark reaktiv, kaum dokumentiert, viele implizite Absprachen. Sechs Monate später – nach Rollenklärung, Einführung eines Risiko-Meetings und einfacher Dokumentation – hatte sich das Unternehmen auf Stufe 3 („strukturiert“) stabilisiert. Der Aufwand war überschaubar, die Wirkung enorm: mehr Klarheit, weniger Reibung, messbarer Fortschritt.
Reifegradbewertung ist also kein Selbstzweck, sondern ein Instrument der Steuerung. Sie stärkt die Sicherheitskultur, weil sie Erfolge sichtbar macht und Verantwortliche ins Gespräch bringt.
Und sie erinnert uns daran: NIS2-Compliance ist kein Zustand, sondern ein fortlaufender Reifeprozess – der dort beginnt, wo man bereit ist, ehrlich hinzuschauen.
Fazit: NIS2-Reifegrad als ehrlicher Spiegel statt Pflichtübung
Der NIS2-Reifegrad ist kein Papiermonster, sondern ein Werkzeug zur Selbstreflexion. Er zeigt, wie weit Informationssicherheit im Unternehmen tatsächlich gelebt, verstanden und gesteuert wird. Wer ihn richtig nutzt, gewinnt nicht nur Überblick – sondern auch Argumentationskraft und Richtung.
Drei Dinge, die Du mitnehmen kannst:
- Transparenz statt Perfektion: Eine ehrliche Bestandsaufnahme ist der erste Schritt – selbst wenn sie unangenehm ist. Nur wer weiß, wo er steht, kann gezielt besser werden.
- Reifegrad ≠ Zertifikat: Es geht nicht um Nachweise oder Siegel, sondern um Wirksamkeit. Dokumente allein schaffen keine Sicherheit – gelebte Prozesse schon.
- Selbsteinschätzung regelmäßig wiederholen: Nur durch Wiederholung wird Fortschritt sichtbar. Ein jährlicher Reifegrad-Check genügt oft, um zu erkennen, ob Maßnahmen wirken.
Zwei Fragen zur Selbstreflexion:
- Wo überschätzt Ihr Euch aktuell – und wo unterschätzt Ihr Euch vielleicht?
- Wer in Eurem Unternehmen könnte den Reifegrad wirklich realistisch einschätzen – und wer sollte künftig mit am Tisch sitzen?
Am Ende ist Reifegrad kein Ziel, sondern ein Weg: Ehrlichkeit, Struktur und Lernbereitschaft sind die wahren Indikatoren für Sicherheit nach NIS2.
Was Du jetzt tun kannst, um Deinen NIS2-Reifegrad greifbar zu machen
Quick-Check:
- Gibt es bei Euch ein gemeinsames Verständnis, was „angemessen“ im Sinne von NIS2 bedeutet?
- Wurde Euer aktueller Status quo zur Informationssicherheit jemals dokumentiert – oder lebt er nur in Köpfen?
- Kennt die Geschäftsführung den tatsächlichen Umsetzungsstand und weiß, wo Risiken liegen?
Mini-CTA:
Wenn Du heute nur einen Schritt gehst – halte fest, wo Ihr steht.
Eine einfache Übersicht mit Euren Stärken, Schwächen und Verantwortlichkeiten ist oft der beste Anfang. Denn ein ehrlicher Überblick ist der Startpunkt jeder nachhaltigen Umsetzung – und macht aus vager Sicherheit ein steuerbares System.
Regelwerkbezug:
Der NIS2-Reifegrad orientiertsich an den Vorgaben aus ISO 27001 (Informationssicherheits-Management), ISO 22301 (Kontinuitätsfähigkeit), NIS2 Art. 20 & 21 (Führungsverantwortung und Risikomanagement) sowie DSGVO Art. 32 (angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Datenschutz).
